![]() |
„And the Oscar goes to... Jochen Alexander Freydank.“ Mit Spielzeugland holte der Berliner Regisseur und Produzent die Trophäe im Jahr 2009 in die deutsche Hauptstadt, von der es heißt, mehr als 40-mal täglich falle hier die Klappe. Berlin ist nicht nur Bundes-, sondern auch Filmhauptstadt Deutschlands. Laut IHK Berlin sind etwa 115.000 Mitarbeiter in der Branche Film und Medien bei rund 10.000 Unternehmen in Berlin-Brandenburg beschäftigt, 40 Prozent Zuwachs bei Film und Fernsehen mit einem Jahresumsatz von rund 800 Mio. Euro sind bundesweite Spitzenergebnisse.
Mit insgesamt 19.000 Fachbesuchern aus 115 Ländern und 100.000 Touristen verdient Berlin insgesamt 66 Millionen Euro an den jährlich im Februar stattfindenden Filmfestspielen. Im Vordergrund stehen dabei vor allem die Filme. Insgesamt werden jedes Jahr rund 400 Filme in zehn Kategorien präsentiert, die zum Teil hier schon ihre Premiere feiern, während der Rest der Welt noch warten darf. Internationale Filmgrößen, wie Cate Blanchett, George Clooney, Willem Dafoe, Daniel Day-Lewis, Julie Delpy, Penelope Cruz, Jake Gyllenhaal und Jack Nickolson treibt es so immer mal wieder in die deutsche Hauptstadt. Dadurch steigt auch bei den Filmemachern das Interesse, am hiesigen Standort zu drehen. So wurden Hollywoodstars wie Brad Pitt für Inglorius Bastards (2008), Kate Winslet für der Vorleser (2008) und Tom Cruise für die Dreharbeiten zu Operation Walküre (2009) in die Bundeshauptstadt gelockt. In den Jahren 2010 und 2011 entstanden in Berlin die Blockbuster Die drei Musketiere, Anonymus und Unknown Identity. Mit der Veranstaltungsreihe Moviemaking & Berlin, die unter der Schirmherrschaft unserer Kuratorin Regina Ziegler steht, möchten wir gleich mehreren Anliegen Rechnung tragen: Zum einen soll das Potenzial der Stadt Berlin für die US-Filmindustrie in Augenschein genommen werden, denn in keiner anderen Stadt Europas wird derzeit mehr gefilmt als in Berlin. Zum anderen soll aber auch die beeindruckende Rolle Berlins in der historischen Entwicklung des Filmwesens an sich in Erinnerung gerufen werden, ohne die ein Hollywood gar nicht erst denkbar gewesen wäre. Zu guter Letzt geht es inhaltlich darum, Filme zu zeigen, die einen „Berlin-amerikanischen“ Bezug haben und dem breiten Publikum verhältnismäßig unbekannt sind - und dies möglichst in kinematographischem Ambiente der Extraklasse! Hier finden Sie Beschreibungen vergangener und zukünftiger Moviemaking & Berlin Veranstaltungen. |

